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Buchtipps

Maximilian Wenger und seine Tochter Zoey haben nicht viel gemeinsam. Er liebt den Ruhm, den er einst als gefeierter Schriftsteller genossen hat. Sie möchte auf keinen Fall in der Öffentlichkeit stehen. Als Wenger Briefe einer unbekannten Frau erhält, die eigentlich an seinen Vormieter gerichtet sind, beginnen er und Zoey unabhängig voneinander zu lesen. Es sind Briefe voller Brutalität und Zärtlichkeit, voller Liebe und Hass – und Wenger ahnt nicht, dass Zoey etwas erlebt hat, das sich in diesen Worten spiegelt.

Auf dem Schulhof stolpert Gregor Horvath eines Morgens beinahe über die Leiche eines Kollegen: Der Mathe-Lehrer Michael Menzel ist offenbar aus einem Fenster gestürzt. Die Ermittlungen übernimmt ausgerechnet Horvaths Zwillingsbruder Martin – doch als ein Doppelmord Freiburg erschüttert, wird der Fall des toten Lehrers als Selbstmord zu den Akten gelegt.

Raunächte erzählen von NIna Stögmüller:

"Mein erstes Papierschneidebuch - Lieblingstiere" begleitet die ganz Kleinen bei ihren ersten Bastelversuchen: Den Umgang mit Schere und Klebstift können dank der einfachen Formen zum Ausschneiden und der klaren Markierungen zum Einkleben in die Szenen schon Kinder ab 3 Jahren üben. Perforierte Motivleisten zum Heraustrennen erleichtern dabei das Ausschneiden. Die wunderschön und liebenswert illustrierten Szenen erzählen ganz nebenbei eine lustige Geschichte, die auch nach dem Basteln immer wieder gelesen werden kann.

Für das, was wirklich wichtig ist, bleibt im Leben oft erschreckend wenig Platz. Stattdessen stopfen wir unsere Wohnungen, Kalender und Köpfe voll mit Dingen, die uns belasten, statt glücklich machen, setzen uns unter Druck durch Vergleiche mit anderen und Ansprüche an uns selbst. Brooke McAlary will das ändern und entdeckt mit ihrer Familie die Philosophie des Slow Living. In vielen kleinen Schritten macht sie sich ans Entrümpeln: von der Handtasche über Haus und Job bis zu ihrem Inneren. So findet sie Geld, Raum und Zeit für das, was wirklich wertvoll ist.

»Die Bibel ist eine Gegend, in der man wohnen kann. Da läuft ein Wasser hindurch, lebendiges Wasser.« Silja Walter ist bekannt für ihre symbolgeladenen Gedichte und Lieder, mit der sie ihren Glauben in Worte goss. Mit Martin Werlen verband sie eine lange geistliche Freundschaft. Zum 100. Geburtstag der 2011 verstorbenen Dichtertheologin hielt Werlen 30 Impulse auf Radio Vatikan, um die dichtende Nonne einem breiteren Publikum vorzustellen. Kurz und prägnant, und doch in einer geistlichen Tiefe, die Kenner an Silja Walter lieben.

Als im Dezember 2019 das YouTube-Video „#FragEinenMönch“ erschien, in dem der Benediktiner Nikodemus Schnabel auf vorher gesammelte Fragen zum Leben als Mönch antwortete, war das Echo begeistert: Ein Mönch und Katholik, der offen, ehrlich und reflektiert auch auf schwierige und persönliche Fragen eingeht und einen klaren Standpunkt vertritt! Und das, ohne andere zu verurteilen oder ihnen seine Meinung aufzudrücken.

Seit Jahren programmiert Lydia ihre eigene KI: Henry – schon lange vor dem Tod ihres kleinen Bruders, der ihr Nacht für Nacht Albträume beschert, schon lange, bevor ihr Vater beschlossen hat, sie und ihre Mutter zu verlassen, und schon lange, bevor ihre beste Freundin zu ihrer schlimmsten Feindin mutierte. Henry ist stark, clever, liebevoll und beängstigend intelligent: Lydia hat sich den besten Freund und Liebhaber in einem erschaffen, gespeichert auf einem Chip, immer und überall verfügbar.

Die Zeichen auf einen entspannten Sommer stehen schlecht für Frieder: Nachprüfungen in Mathe und Latein. Damit fällt der Familienurlaub für ihn aus. Ausgerechnet beim gestrengen Großvater muss er lernen. Doch zum Glück gibt es Alma, Johann - und Beate, das Mädchen im flaschengrünen Badeanzug. In diesen Wochen erlebt Frieder alles: Freundschaft und Angst, Respekt und Vertrauen, Liebe und Tod. Ein großer Sommer, der sein ganzes Leben prägen wird. Hellsichtig, klug und stets beglückend erzählt Ewald Arenz von den Momenten, die uns für immer verändern.